Spezialisierte Leistungen im Nervenzentrum Marburg

🧠 rTMS bei Depression in Marburg


Innovative, wissenschaftlich fundierte Behandlung im Nervenzentrum Marburg

 

In unserem Nervenzentrum Marburg bieten wir die repetitivetranskranielle Magnetstimulation (rTMS) als modernes, nicht-invasives Verfahren zur Behandlung von Depressionen an.

 

Durch gezielte Magnetimpulse werden Hirnareale stimuliert,die eine zentrale Rolle bei Stimmung, Antrieb und emotionaler Regulationspielen. Die Behandlung erfolgt ambulant, ist gut verträglich und kommt ohne Narkose oder operative Eingriffe aus.


Depression ohne Medikamente – welche Möglichkeiten gibtes?

Nicht jeder Patient möchte eine Depression dauerhaft mitMedikamenten behandeln. Manche Betroffene vertragen Antidepressiva nicht gut,andere wünschen sich ergänzende oder alternative Behandlungsmöglichkeiten. Diegute Nachricht: Neben Medikamenten stehen heute verschiedene moderneTherapieansätze zur Verfügung.

Je nach Ausprägung der Erkrankung können Psychotherapie,Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Schlafoptimierung und sozialeUnterstützung wichtige Bestandteile der Behandlung sein. Für bestimmtePatienten kann zudem die repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS)eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Dabei werden gezielt Hirnregionenstimuliert, die mit der Entstehung und Aufrechterhaltung depressiver Symptomein Verbindung stehen.

Welche Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, sollte immerim Rahmen einer neurologischen oder psychiatrischen Untersuchung individuellbesprochen werden.

Wann spricht man von einer therapieresistentenDepression?

Von einer therapieresistenten Depression spricht man, wennsich die Beschwerden trotz einer oder mehrerer ausreichend durchgeführtermedikamentöser Behandlungen nicht ausreichend verbessern.

Betroffene leiden häufig weiterhin unter Symptomen wie:

  • Antriebslosigkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsproblemen
  • Interessenverlust
  • Erschöpfung

Für diese Patientengruppe können zusätzlicheBehandlungsverfahren sinnvoll sein. Dazu gehören unter anderem spezialisiertepsychotherapeutische Ansätze oder moderne Verfahren wie die rTMS-Therapie.

Welche Alternativen zu Antidepressiva gibt es?

Antidepressiva sind ein wichtiger Bestandteil derDepressionsbehandlung. Dennoch suchen viele Patienten nach ergänzenden oderalternativen Möglichkeiten.

Mögliche Alternativen oder Ergänzungen können sein:

  • Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Bewegungs-     und Sportprogramme
  • Entspannungsverfahren
  • Schlaftherapie
  • Tagesstrukturierende     Maßnahmen
  • rTMS-Therapie

Welche Methode geeignet ist, hängt von der Ursache, derSchwere der Erkrankung und der individuellen Lebenssituation ab. Eineausführliche ärztliche Beratung hilft dabei, die passende Behandlungsstrategiezu finden.

Für welche Patienten eignet sich die rTMS-Behandlung?

Die rTMS-Therapie kann insbesondere für Patienteninteressant sein,

  • die     unter einer Depression leiden,
  • bei     denen Medikamente nicht ausreichend wirken,
  • die     Antidepressiva nicht vertragen,
  • die     nach zusätzlichen Behandlungsmöglichkeiten suchen,
  • oder     bei denen eine therapieresistente Depression vorliegt.

Vor Beginn der Behandlung erfolgt eine ausführlicheUntersuchung und Beratung, um zu prüfen, ob die Therapie im individuellen Fallgeeignet ist.


Für wen ist die rTMS geeignet?

Die rTMS kann – nach individueller neurologischer Beurteilung in unserer Praxis in Marburg – insbesondere eingesetzt werden bei:

 

Depression, insbesondere bei unzureichender Wirkung von Medikamenten

Unverträglichkeit antidepressiver Medikation

anhaltenden depressiven Symptomen trotz Therapie

 

👉 rTMS ist eineTherapieoption, wenn bisherige Behandlungen nicht ausreichend wirksam sind odernicht gut vertragen werden.

 

Ablauf der Behandlung

Vor Beginn erfolgt eine ausführliche fachärztliche Untersuchung und individuelle Therapieplanung.

 

Die Behandlung umfasst:

ärztliches Aufklärungsgespräch

Bestimmung der individuellen Stimulationsstärke (motorische Schwelle)

regelmäßige Sitzungen (meist 5× pro Woche über mehrere Wochen)

kontinuierliche Verlaufskontrollen

 

Wichtig:

Die erste Sitzung dauert etwa 45–60 Minuten.

Die weiteren Sitzungen sind deutlich kürzer und dauern meistnur wenige Minuten.

 

Verträglichkeit und Sicherheit

Die rTMS ist ein gut untersuchtes und sicheres Verfahren.

 

Mögliche Nebenwirkungen sind:

leichte Kopfschmerzen

vorübergehende Missempfindungen an der Kopfhaut

gelegentlich Müdigkeit

 

Schwerwiegende Nebenwirkungen sind sehr selten.

 

Einordnung der Therapie

Die rTMS ist eine ergänzende, wissenschaftlich fundierte Behandlungsmethode, die bestehende Therapien sinnvoll ergänzt.

 

Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, hängt von Ihrerindividuellen Situation, der Diagnose und den bisherigen Therapieversuchen ab.

 

Kostenübernahme

Die Behandlung wird überwiegend als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angeboten.

 

Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten beibestimmten Indikationen häufig nach vorheriger Antragstellung.

Gerne unterstützen wir Sie im Nervenzentrum Marburg bei derAntragstellung.

 

Beratung

Gerne prüfen wir in einem persönlichen Gespräch, ob dierTMS-Therapie für Sie geeignet ist, und informieren Sie transparent über Ablaufund Erfolgsaussichten.

Häufige Fragen zur rTMS-Therapie

Ist die rTMS-Behandlung schmerzhaft?

Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als gutverträglich. Während der Sitzung kann ein leichtes Klopfen auf der Kopfhautwahrgenommen werden.

Muss ich während der Behandlung Medikamente absetzen?

Nein. Bestehende Therapien werden grundsätzlich individuellmit dem behandelnden Arzt abgestimmt.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Eine Sitzung dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten. DieAnzahl der Sitzungen richtet sich nach dem individuellen Behandlungsplan.

Wann zeigen sich erste Ergebnisse?

Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. ErsteVeränderungen können nach mehreren Sitzungen auftreten.

Wird die Behandlung ambulant durchgeführt?

Ja. Die rTMS-Therapie erfolgt in der Regel ambulant, sodassPatienten ihren gewohnten Alltag fortführen können.

👉 Für weitereInformationen sehen Sie bitte unseren Informationsflyer.

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